Da das Edelmetall selten in Form von großen Nuggets vorkommt und sich viel häufiger in Form kleinster Partikel in verschiedenen Gesteinen findet, müssen zur Gewinnung oft mehrere Verfahren miteinander kombiniert werden. In der Natur kommt es in seiner reinen Form vor und geht nur schwer Verbindungen ein. Daher wird es nicht wie viele Metalle durch Reduktion gewonnen, sondern vom Gestein abgelöst. Das einfachste und wohl auch unter Laien bekannteste Verfahren ist das Goldwaschen. Auf der Seite http://www.goldwaschen-sachsen.de finden Sie mehr Informationen.

Hierbei werden Ablagerungen aus einem Fluss mit einem Trog aufgenommen und unter kreisenden Bewegungen filtert sich allmählich das Gold aus dem Gestein heraus. Grund dafür ist, dass das Edelmetall eine relativ hohe Dichte besitzt und sich so schnell am Boden absetzt. Der Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass die Ausbeute relativ gering und der Zeitaufwand sehr hoch ist.

Schon Kaiser Nero verwendete in der Antike das sogenannte Amalgamverfahren, bei dem das Gold mit Quecksilber zu Amalgam vermischt wird. Diese Klumpen sammeln sich am Boden des Waschgefäßes und werden anschließend erhitzt, damit das Quecksilber verdampft und das reine Gold zurückbleibt.

Die Industrie, die den Goldabbau im großen Stil betreibt, behandelt große Gesteinsmengen auf großen Halden mit einer Cyanidlösung. Diese sogenannte Cyanidlaugung erstreckt sich über mehrere Wochen. Das Gestein wird anschließend gemahlen und unter Zugabe von Zink löst sich so das Gold heraus. Im nächsten Schritt entsteht ein Gold-Kohle-Gemisch, das mit einer Ätzlauge vermischt und einer Elektrolyse unterzogen wird. Dieser Prozess der Goldgewinnung hinterlässt Unmengen von giftigem Abfall, der auch für Menschen und Tiere gefährlich ist. Viel umweltfreundlicher ist das Recyclen von Altgold oder Elektroschrott.

Das Edelmetall wird herausgelöst, eingeschmolzen und anschließend weiterverwendet. Mittlerweile haben sich viele Unternehmen dies zum Ziel gesetzt, um die Umwelt und die Goldressourcen zu schonen. So gibt es Sammelstellen für Elektroschrott oder Altgold. Bei Briefgold.at beispielsweise erhält man auch noch eine Entlohnung für das eingeschickte Altgold.

Text: Briefgold.at



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